Unsere Landwirtschaft

Die Zeit ist reif für Ernährungssouveränität!

Ernährungssouveränität steht für eine Demokratisierung unserer Lebensmittel- und Agrarsysteme, die die Menschen ins Zentrum stellt, nicht die Interessen der Märkte und Konzerne. Wir alle haben ein Recht auf gesunde Nahrung, die unter Achtung der Produzierenden und der Umwelt hergestellt wird. Ein Recht darauf, über unsere Ernährung, was sowohl die Art des Anbaus, als auch die der Verteilung angeht selbst zu bestimmen.

Auf Hof Grafel erzeugen wir verschiedene gesunde Lebensmittel, mit der Idee einer nachhaltigen, den Boden aufbauenden und die Umwelt schonende Landwirtschaft. So gibt es bei uns neben ca. 40 verschiedenen Gemüsekulturen und Kräutern, diverse Obstkulturen und leckeren Honig, welche wir in unserem saisonalen Hofladen verkaufen. Besonders freuen wir uns, dass wir die frischen Erzeugnisse direkt in der Grafeler Küche verarbeiten. Außerdem halten wir Tiere, wie Pferde, Esel, Schafe, eine Ziege und Bienen.
 
Wichtig hierbei ist für uns,...
Wir haben unsere Bodenbearbeitung stark minimiert und falls sie erforderlich ist, dann so flach und schonend wie möglich. Ebenfalls verwenden wie diverse organische Düngemittel, um die Bodenlebewesen mit leckerer Nahrung zu versorgen. Damit die Bodenlebewesen ein für die förderliches Milieu auffinden halten wir die Oberfläche wann immer möglich bedeckt. Hierfür mähen wir Gründüngungen ab, welche wir auf die Gemüsebeete verteilen, so dass eine geschlossene Mulchschicht entsteht. Auf unseren Weiden bringen wir keine Gülle aus.
 
Wir erzeugen

Gemüse: 1300m² in zwei Folientunneln, in welchen die Sommerkulturen, wie Tomaten, Gurken, Paprika, Auberginen wachsen, sowie ca. 2500m² Freilandgemüsefläche auf denen neben Salaten, Zucchini, Kürbissen, Mais, Bohnen, Erbsen, Mangold, Sellerie auch verschiedene Kohlsorten, sowie Wurzelgemüse und Kräuter wächst.

Obst: Verschiedene Hoch-, Mittel- und Niederstammgehölze, sowie einige Sträucher. Das meiste Obst wird von uns frisch verwendet, vor allem für den Gästebetrieb für leckere Kuchen und Nachtische.

Honig: Die traditionelle Imkerei besteht aus derzeit 8 Völkern, welche in der Regel zweimal beerntet werden und befindet sich ebenfalls bei uns auf dem Hofgelände.

Holz: Unser Wald ist noch sehr jung, deshalb schlagen wir nur vereinzelt Holz zum auslichten, welches wir als Brennholz verwenden.